Der Tod
Schrecken, der KEIN Ende nimmt
Schrecken, der auf hinterlistigste Art und Weise
Schrecken verbreitet
Schrecken, der sich anschleicht, erst langsam, dann immer schneller
Schrecken, der unaufhaltsam ist, mit jedem Atemzug
Schrecken, der seine Klauen in das Leben reißt
Schrecken, der Lücken hinterlässt und Fragen aufwirft
SCHRECKEN
Schrecken, der EIN Ende nimmt,
mit dem TOD

So schreist du raus, schreibst du raus, was dich so quält in Stille. Bis er dann endlich doch geschieht, des Schicksals letzter Wille
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Ja, genauso habe ich mich gefühlt. Dieses Gedicht entstand ca. 3 Stunden vor dem Tod meines Stiefvaters. Es war schrecklich ihn so leiden zu sehen und den Tod als Erlösung zu empfinden.
Danke!
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Wir sollten nochmal alle zusammen einen heben gehen! Aus deinen Worten liest man zuviel Schrecken. Was nach dieser Erfahrung, sicher verständlich ist. Aber der Schrecken steht dir nicht. Lass ihn dir im Leben nehmen. Sag eine Zeit und einen Ort.
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Lieber Silas, kann es zuviel Schrecken geben?
Ich habe den Sterbeprozess meines Stiefvaters als solchen genauso empfunden. Es war nicht nur schrecklich und voller Schmerz für ihn, sondern auch für uns Angehörige. Glücklicherweise musst er nur wenige Stunden so leiden und mit dem Tod hatte all der Schrecken ein Ende, genauso wie ich es in dem Gedicht beschrieben habe. Er ist friedlich mit einem Lächeln im Gesicht eingeschlafen. Das hatte etwas Versöhnliches. Ich melde mich in den Tagen noch einmal bei Dir. Markab
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